„Heute ging es der Sportkarre an das Fahrwerk“

Beim Slalom merkt man wie bei fast keiner zweiten Motorsportart, was das Fahrwerk zu leisten im Stande ist. Das originale Fahrwerk unserer Sportkarre ist weder auf dem Stand der Technik, noch ist der Zustand als brauchbar zu bezeichnen. Deshalb haben wir sämtliche Achsteile gegen neue Serien- oder Spezialteile ausgetauscht.

Basti Boden

Manche Teile des alten Fahrwerkes wollten sich um keinen Preis ausbauen lassen. Der Stoßdämpfer auf der Beifahrerseite war über die Jahre mit der Mutter eins geworden. Da half nur noch die Bohrmaschine, mit der kurzerhand der ganze Domteller in einen Schweizer Käse verwandelt wurde.

Bohrer 300x400

Das Resultat ist ein Domteller der ganz besonderen Art :)

Domteller schrott

Als das Auto endlich von seinen schrottreifen Fahrwerksteilen befreit war, konnten wir das Fahrwerk einbauen. Wir haben uns für eine Kombination aus H&R Sportfedern und Bilstein Sportstoßdämpfern entschieden.

Fahrwerk 560x400

Am Ende eines arbeitsreichen Tages musste nur noch das ganze Chaos in der Werkstatt beseitigt werden und wir hatten trotzdem noch Zeit für eine kurze Probefahrt :)

Werkstattwagen 300x400

TÜV bis 2014 - Mit leichten Mängeln mit der Sportkarre durch den TÜV -

Beanstandet wurden die 145er Reifen, da stimmen wir mit dem Prüfer überein: Solche Reifen sind ja auch völlig slalomuntauglich ;). Aber er kann beruhigt schlafen, denn Motorsportler wissen: „Reifen sind das wichtigste Bauteil am Fahrzeug“. Daran sollte man niemals sparen und eine Sportkarre braucht anständige Reifen!
Die bewährten A048 Yokohama Semi-Slicks liegen auch schon zur Montage in der Werkstatt bereit.

HU Plakette 2014

Vorbereitung für den TÜV#1

Heute haben wir fast den ganzen Tag in der Werkstatt verbracht, um die Sportkarre auf ihren ersten TÜV-Termin vorzubereiten. Die fast zwanzig Jahre und die lieblose Behandlung der Vorbesitzer sind nicht spurlos an dem Auto vorübergegangen. Unabhängig von dem anstehenden Termin zur Hauptuntersuchung stehen da noch einige kosmetische Operationen an der Karosserie an. Wir drücken unser Sportkarre die Daumen, dass sie ihren ersten TÜV-Termin am kommenden Donnerstag besteht. Danach wird es dann mit den umfangreichen Umbauten für den Motorsport weitergehen.

Sportkarre HU

Projekt Sportkarre - „back to the roots“
Sportkarre 150x150

Die Idee zu dem Projekt "Sportkarre" ist in der Saison 2011 entstanden. Die Vorbereitung und Nachbereitung der Rennveranstaltungen mit dem silbernern Polo waren sehr zeit- und auch kostenaufwändig. Dadurch ist die Zeit für den Rennsport immer knapper geworden. Die Sehnsucht sich einfach wieder in ein Auto zu setzen und ein paar Runden zu drehen, ohne Wochen in der Werkstatt zu verbringen, wuchs mehr und mehr. Die Entscheidung für ein neues Projekt fiel schwer, denn schließlich bedeutet es auch, dass es das Aus für das bisherige Projekt ist. Wenn man soviel Energie und Leidenschaft, von Zeit und Geld ganz zu schweigen, in ein Auto gesteckt hat, dann fällt es nicht leicht, es "stillzulegen". Doch manchmal muss man einfach vernünftig sein und weniger auf den Bauch und mehr auf den Kopf hören.

Mit dem Projekt "Sportkarre" geht es wieder zurück zum Anfang - back to the roots. Nur die Erfahrungen der letzten Jahre können wir mitnehmen. Neues Auto, neues Glück, neues Team. Bevor wir zum Projekt „Sportkarre“ mehr verraten, geht es aber erstmal wieder zurück in die Werkstatt; Schrauben drehen, Muttern drehen… :)